KINTSUGI - TECHNIK

Beschädigte japanische Lack- und Keramikwaren werden meist mit der «Goldlackrestaurierung» oder auf japanisch «Kintsugi»-Technik behandelt. Dabei handelt es sich um das Harz eines Lackbaumes (Urushibaum) (https://de.wikipedia.org/wiki/Lackbaum), welches als Kleb- und Kittmasse verwendet wird.

Die Absicht einer modernen, westlichen Restaurierung ist üblicherweise, das Objekt nach Abschluss der Arbeiten möglichst unbeschädigt aussehen zu lassen. Ganz im Gegensatz zur Kintsugi- Restaurierung: Kintsugi-Restaurierte Objekte gewinnen zusätzlich zu ihrer Wiederherstellung einen neuen, künstlerischen Aspekt. Die Art der Restaurierung betont die Schäden, akzeptiert sie und wandelt sie durch ihre ganz eigene Schönheit und Ästhetik ins Positive. Solch eine Restaurierung fügt sich oft erstaunlich gut in das Gesamtbild der Keramik ein und bedeutet oft einen höheren Wert.

Echte Kintsugi- Restaurierungen sind aufwändig in der Herstellung, sie brauchen viel Zeit und Geduld. Mehrere Lagen von Urushisorten werden aufgetragen und jeweils, nachdem sie unter kontrollierten Umweltbedingungen ausgehärtet sind, geschliffen und poliert. Die abschliessende Schicht wird mit Echtgold beschichtet.

Besitzen Sie wertvolle Japanische Lackwaren oder Kermaiken wie z. B. Holzschachtel oder japanische Lackschalen, die abgefärbt oder brüchig sind, dann schreiben Sie uns eine Email an: info@officejapan.ch 
Die Restaurateurin Miwako Huggler repariert Ihre kostbaren und antiken Lackwaren mit höchster Präzision und Sorgfalt. 

Bemerkungen:
Die Reparatur eines Lackwarengegenstandes (Urushi) erfordert, wie bereits oben erwähnt, sehr viel Zeit, die mehrere Wochen, oder Monate in Anspruch nehmen kann.